Wie meditiere ich richtig?

Viele Menschen fragen sich, wie man richtig meditiert. Aber was bedeutet richtig in diesem Fall eigentlich? Tatsache ist, dass es sehr viele unterschiedliche Arten von Meditationen gibt, deren Ziele mitunter schwanken, sodass eine pauschale Aussage nicht so einfach zu treffen ist, denn zwischen dem Weg ist das Ziel und der Vereinigung von Subjet und Objekt liegen weite Unterschiede, was eine richtige Meditation ausmacht.

Tatsächlich ist der Begriff Meditation eigentlich kein neuer, sondern ansatzweise schon im Lateinischen und Griechischen bezeugt. Seine Höhe erreichte er jedoch im Westen im Mittelalter in den Klöstern, in denen die Mönche die Meditation als geistige Übung nutzten, um intensiv über eine Sache nachzudenken. Die Komponente, die über bloße rationale Überlegungen hinausgeht, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte verloren und erst durch das Aufkommen spiritueller Bewegungen neu entdeckt.

Was bringt Meditation?

Die Vorteile der Meditation lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Zunächst einmal hilft Meditation dem Geist und dem Inneren des Menschen und dann hat sie auch Auswirkungen auf den Körper und das Gehirn, was durch verschiedene Einzel- und Metastudien verifiziert wurde.

Vorteile von Meditation für den Geist

Wie bereits kurz angedeutet, kann eine richtige Meditation einen großen Einfluss auf das innere Befinden ausüben und auf lange Sicht sogar zu einer Persönlichkeitsentwicklung bzw. -änderung zum Positiven führen.

Positive Effekte durch Meditation:

  • Verbesserung der Achtsamkeit
  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • Entspannung
  • Ruhe und innerer Frieden
  • Schaffen eines Wohlfühlzustands
  • Reduktion von Stress
  • Verstärktes SELBST-Bewusstsein
  • Rückgang von Ängsten

Dies gelingt, da eine Meditation helfen kann das Chaos des Alltags zu ordnen. Chaos bedeutet wörtlich Unordnung, also eine Masse, die das Gehirn durch Unklarheit stresst. Eine richtige Meditation bringt Ordnung in dieses Chaos und hilft dem Geist damit übermäßigen Stress abzubauen sowie eine positive Einstellung zu einem geordneten Leben einzunehmen.

Auswirkungen regelmäßigen, achtsamen Nachsinnens auf den Körper

Bei der modernen Meditation geht es immer um eine Verbindung aus Körper-Geist-Seele, wie sie auch im Alten Griechenland einst zu finden war. Die Wechselwirkungen zwischen den drei Aspekte klingen für einige Anfänger aber auf den ersten Blick erst einmal wenig rational und unvernünftig – Studien bewiesen jedoch, dass regelmäßiges Meditieren tatsächlich Einfluss auf die Struktur des Gehirns nehmen kann.

Auflistung der Vorteile von Meditation auf den Körper:

  • Verbesserung der Atmung
  • Verlangsamung des Herzschlags
  • Entspannung der Muskulatur
  • Training der linken Gehirnhälfte
  • Verdickung der Nervenzellen im orbifrontalen Cortex sowie der Großhirnrinde
  • Schmerzen werden als weniger stark empfunden

Unterschiedliche Meditationsarten erzielten dabei jedoch verschiedene Ergebnisse. Am besten schnitten Mantra-Meditation sowie Achtsamkeitsmeditation ab, die die Elemente aus Fernost mit spezifischen im Westen entstandenen Techniken kombinierten. Diese Ergebnisse werden jedoch nicht von allen Menschen, die meditieren im gleichen Ausmaß erzielt. Am deutlichsten fiel jedoch die Reduktion von Angst, Schmerz und Depression aus.

Meditieren für Anfänger – Einfach und schnell zu lernen?

hinweise-zur-richtigen-meditationweiseEs gibt für Anfänger verschiedene Möglichkeiten die richtige Vorgehensweise beim Meditieren zu lernen. Eine häufig gewählte Variante, ist der Besuch von professionellen Kursen, die aber mitunter etwas teurer ausfallen. Auch wollen sich viele Menschen nicht direkt für mehrere Wochen oder Monate an spezifische Termine binden.

Es gibt aber auch einfache Anleitungen im Internet oder in spezifischen Foren zu finden. Ein kleiner Leitfaden ist zudem nachfolgend zu finden. Des Weiteren ist auch YouTube oder Digistore24 eine gute Möglichkeit um die ersten Schritte im Bereich Meditation zu tätigen. Bei der Ausstattung lässt sich Amazon und Co. empfehlen sowie der Fachhandel.

Leitfaden für Anfänger: Wie meditiere ich richtig?

1. Den richtigen Platz aussuchen: Gerade am Anfang ist es wichtig einen ruhigen Platz zu finden, an dem man der „Welt“ entkommen kann und nicht durch laute Geräusche oder andere Personen gestört wird. Leere Büroräume oder das Schlafzimmer, aber auch der Wald eignen sich gut.

2. Die korrekte Sitzhaltung: Dies ist ebenso wichtig. Anfänger sollten nicht mit dem Lotussitz beginnen, der eine hohe Gelenkigkeit erfordert und untrainierten Menschen schnell Schmerzen zufügen kann. Am Anfang ist Bequemlichkeit wichtiger. Hierbei überzeugt der sogenannte einfache Fersensitz.

3. Langsam starten: Man sollte zu Beginn nicht mit der Länge der Meditation übertreiben. Es reichen schon fünf bis zehn Minuten aus. Erst wenn man die gesamte Zeit die Achtsamkeit bzw. Konzentration halten kann, sollte man die Zeit auf 20 Minuten oder mehr erhöhen.

4. Achtsamkeit stärken: Meditation ist weniger Fokussierung oder Konzentration auf eine Sache, obwohl es Anfängern bezogen auf die Atmung helfen kann, sondern mehr ein „Sich-bewusst-werden“ der gesamten Umgebung. Es ist weniger eine Schau – vielmehr ein in sich aufnehmen der Umgebung.

5. Atmung ist ein unverzichtbares Werkzeug: Die Atmung spielt eine herausragende Rolle bei der richtigen Meditation. Hier entstehen mitunter die meisten Fehler. Am besten konzentriert man sich beim Einatmen auf die kühle Luft und beim Ausatmen auf die hinaus fließende Wärme. Gerade am Beginn kann man auch langsam bis Vier zählen, während man ein- und ausatmet.

6. Die Gedanken loslassen: Gedanken sind das größte Hindernis einer gelingenden Meditation. Denn der Kopf hört niemals auf zu denken. Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, das eine ist das Loslassen und die Aufgabe von allem, was in diesen Momenten in den Kopf kommt oder das bewusste Fokussieren um – nicht auf – eine Sache, bspw. Dankbarkeitsübungen, Gebete oder das Universum, die Liebe usw.

7. Emotionen kontrollieren: Oftmals können diese den Anfänger überwältigen. Ähnlich wie der Gedankenstrom können diese auch den Geist durcheinander bringen. An dieser Stelle hilft die bewusste Akzeptanz. Sie sind da, aber bestimmen alleine nicht das Leben oder das Jetzt.

Die einzig verbliebene Frage ist nun, woher weiß man eigentlich, dass man dabei keine Fehler macht und somit richtig meditiert? Diese Farge lässt sich nicht pauschal beantworten. Aber es gibt Hinweise und Indizien, die dabei helfen können, sie für sich selbst zu beantworten.

Schafft man es sich auf die eigene Atmung zu fokussieren, oder verlässt einen die Konzentration? Dann sollte man wieder stärker daran arbeiten. Es ist wichtig am Anfang eine Erwartung an die Übung zu richten. Warum meditiere ich jetzt? Wenn man noch währenddessen die Frage beantworten kann und nicht durch Emotionen oder Gedanken kontrolliert wird, dann hat man den Sinn nicht verloren.

Meditieren mit Musik von YouTube

Sehr viele Menschen meditieren mit Musik im Hintergrund oder nutzen YouTube als Quelle für Meditationsreisen bzw. geführte Meditationen. Gleichgültig, welche Art man bevorzugt beide können je nach eigener Verfassung dabei helfen tiefer in sich vorzudringen und schneller eine Eigenroutine zu entwickeln oder die eigene Meditation zu unterstützen sowie aufzulockern.

Besonders für Anfänger sind geführte Meditationen sehr gut, denn man kann einem Menschen zusehen und zuhören, der bereits viele authentische Erfahrungen mit Meditation gesammelt hat, von der man nur profitieren kann. Hat der Sprecher zudem eine beruhigende Stimme, kann man sich noch eher auf diese einlassen.

Meditation in einem Kurs lernen

Wer es gerne professionell, individuell und persönlich möchte, der findet sicher in seinem näheren Umkreis auch einen engagierten Meditationslehrer oder gar eine Schule dafür. Heutzutage gibt es fast keinen Ort in Deutschland, in dem nicht innerhalb von 15 Minuten Fahrweg ein solcher Kurs angeboten wird. Die meisten Meditationsschulen haben zudem genügend Matten oder Kissen für die Teilnehmer, sodass man am Anfang keine zusätzliche Ausrüstung als Anfänger benötigt.

Geführte Meditationen von Digistore24

Neben YouTube und regulären, persönlichen Kursen ist eine weitere Alternative die Teilnahme an einem Onlinekurs. Solche längeren Kurse zum immer wieder neu anhören, findet man vor allem bei Digistore24. Es gibt dort eine reichhaltige Auswahl, gerade im Bereich Meditation, die von professionellen Lehrern aufgenommen wurden, sodass man schnell in das Thema hineinfindet.

Ein gutes Beispiel ist die geführte 7-Chakren-Meditation von Andreas Schwarz, der dort anhand der sieben traditionellen, indischen Chakras eine Meditationsreise über 3h anbietet. Wer als Anfänger Orientierung sucht und sich zudem für die Chakrenlehre interessiert, die auch bei vielen anderen fernöstlichen Richtungen eine Rolle spielt, der kann hier bedenkenlos zugreifen.