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Klaus Bernhardt

Klaus Bernhardt ist einer der gefragtesten Menschen im Bereich der therapeutischen Betreuung und der Selbsthilfe zur Überwindung von Ängsten und Angststörungen. Bevor man sein Leben verändert, muss man sich auch seinen Ängsten und Dämonen stellen, die viele Personen in Form von Panik, Furcht und negativen Glaubenssätzen an der Weiterentwicklung hindern.

Der Autor gilt in der Selbsthilfeliteratur als Koryphäe zur Überwindung von hemmenden, negativen Glaubenssätzen, die aus Ängsten und Furcht erwachsen. Besondere Aufmerksamkeit hat auch sein 2016 erschienenes Werk in der öffentlichen Diskussion erlangt. Dieses Buch ist das Standardwerk des Autors und eng mit seiner Person sowie seinem Schaffe verbunden.

Autorenprofil: Wer ist Klaus Bernhardt?

Klaus Bernhardt ist ein praktizierender Heilpraktiker der Pychotherapie aus Berlin und kümmert sich dort auch mit seiner Frau Daniela um die Vermarktung der sogenannten Bernhardt-Methode, eine von dem Ehepaaar entwickelte Methode, um Angtstörungen zu besiegen. Nebenbei arbeitet Klaus Bernhardt zudem als freier Journalist und ist des Weiteren Geschäftsführer der B&O Gesundheits GmbH.

Das von ihm gegründete Institut für moderne Psychotherapie verfügt auch über einen dazugehörigen YouTube-Kanal auf dem Klaus Bernhardt und seine Gattin Daniela viele wissenswerte Informationen über das Thema Angst frei zugänglich machen. Teil dieser Methde sind verschiedene spezialisierte Kurse und Selbsthilfevorgänge, die er in seinem Werk erläutert. Laut eigener Aussage, setzt er sich mit Erkenntnissen der Neurowissenschaft auseinander, um seine Arbeit zu wissenschaftich abzusichern.

Panikattacken und andere Angststörungen loswerden: Buch Erfahrungen

Das Buch, geschrieben von Klaus Bernhardt, ist 2016 erschienen und war gleich zu einem der Topratgeber aufgestiegen. Bei bekannten Onlineplattformen war es in kürzester Zeit schnell vergriffen. Klaus Bernhardt beschreibt in sechs Kapiteln, wie man Herr seiner Angst wird und wie man angstfrei bleibt.

Durch eine Umprogrammierung des Gehirns soll diese große Aufgabe bewerkstelligt werden. Die Angstauslöser werden durch diese Anwendung gelöscht und durch bereits positive Erfahrungen ersetzt. Sprich, wenn man sich an Ängste nicht erinnert, dann kann man furchtlos leben.

Diese werden in dem Buch „Panikattacken und andere Angststörungen loswerden“ ausführlich beschrieben. Er befasst sich mit Methoden, die er näher erklärt. Die 10-Satz-Methode, die 5-Kanal-Technik, sowie Schnellhilfen für akute Angstsituationen – die Pitching-Methode.

Tipps um Panikattacken loszuwerden

klaus-und-daniela-bernhardt-institut-fuer-psychotherapieIn diesem Buch sind genaue Angaben gemacht, wie man mit den Methoden umgehen muss, um endgültig angstfrei leben zu können. Klaus Bernhardt hat laut eigenen Angaben 70% seiner Patienten geheilt. Nur lesen reicht allerdings nicht aus, alle Methoden müssen gelebt werden, um erfolgreich zu sein.

10-Satz-Methode

Es werden bei dieser Methodik zehn Sätze notiert, die an schöne Zeiten erinnern und einem ein angenehmes Gefühl vermittelt haben. Diese Worte sollen letztendlich einen glücklichen Tag beschreiben. Mit diesem Hintergrund werden die Sätze positiv, in der Gegenwart und erreichbar formuliert, das heißt, dass alle Sätze nur auf die eigene Person ausgerichtet sind und vorrangig die eigenen Wünsche beinhalten. Ein Beispielsatz wäre: „Ich bin neuen Dingen gegenüber aufgeschlossen“.

5-Kanal-Technik

Die Sätze aufzuschreiben war ein erster Schritt in die richtige Richtung, denn die 5-Kanal-Technik baut darauf auf. Die wohltuenden Sätze sollen nun jeden Tag mit allen fünf Sinnen vor sich hergesagt werden. Diese Übung sollte nicht länger als 20 Minuten dauern, sollte aber jeden Tag durchgeführt werden.

Dazu wird einer der zehn Sätze genommen und nacheinander durch die Sinne begleitet: hören, sehen, fühlen, riechen und schmecken. Der positive Satz muss regelrecht gelebt werden. Durch etwas Übung ist es auch möglich alle Sinne getrennt voneinander einzusetzen.

Pitching-Methode

Die Pitching-Methode dient dazu die Angst zu entkräften. Sie gilt als Notfall-Methode und soll den Patienten helfen, auch, nachdem vermeintlich alle Attacken überstanden sind. In dem Buch wird genau beschrieben, wie man mit dieser Technik eine Attacke überwinden kann, gerade wenn man schon länger angstfrei ist.

Oft hört man die Angst mit der eigenen Stimme im Kopf. Sie sagt, dass man genau in diesem Moment Panik haben muss und es noch genauso schlimm ist, wie es in der Vergangenheit der Fall gewesen ist.

Mithilfe der Notfall-Methode lernt man, wie man die Stimme im Kopf überlisten kann. Man soll sie sich piepsend und kleinlaut vorstellen. Sie klingt nun lächerlich und man muss keine Angst mehr davor haben, denn sie verliert damit ihre Glaubwürdigkeit und man hat keinen Grund zur Furcht mehr.

Welche Selbsthilfe bei Angststörungen?

Klaus Bernhardt verarbeitet in seinem Buch grundsätzlich seine eigenentwickelten Methoden, nennt aber durchaus Nachteile der bereits bekannte Techniken.

Psychoanalyse

Ängste, die tief verwurzelt sind, haben ihren Ursprung oft in der Vergangenheit, speziell in der Kindheit. Möchte man diesen auf den Grund gehen, wühlt man alte Traumata wieder auf. Das Gehirn hat inzwischen den Mechanismus des Vergessens eingeführt. Diesen Vorgang umzukehren geht an die Substanz, daher ist diese Methodik nicht für alle geeignet.

Selbsthilfegruppen

In solchen Gruppen treffen sich Menschen mit ähnlichen Leiden. Keiner der Beteiligten hat es bis dato geschafft die eigene Angst zu bewältigen. Daher stellt Bernhardt die Frage, ob diese Menschen denn die richtigen Ansprechpartner in Sachen Angstbewältigung sind.

Konfrontationstherapie

Da es in dem Buch von Bernhardt darum geht die Angststörung selbst umzuprogrammieren, rät er von einer Therapie, die vorrangig darauf abzielt die Angst zu erläutern und zu besprechen, ab. Stetiges wieder Aufarbeiten helfen dem Geist und dem Gehirn nicht, die Angst und die Panikattacke zu bewältigen, so sagt Bernhardt.

Ablenkung

Die Panikattacken und Angststörungen durch Ablenkung loswerden zu wollen, hilft nur temporär. Da die wirkliche Auseinandersetzung mit der Angst nur verschoben wird, ist sie nicht weg. Sie kommt früher oder später wieder auf einen zurück. Dies zögert das Ungewollte nur weiter hinaus und trifft einen Menschen dann möglicherweise in einer Situation, in der er nicht damit rechnet.

Klaus Bernhardt überzeugt in seinem Buch von seinen Methoden zur Bewältigung von Panikattacken und Angststörungen, stellt bewährte Techniken infrage und hat durchaus Erfolg mit seinen Thesen. Nur wer das Buch liest, wird sich davon selbst einen Eindruck machen können. Wichtig ist die Methoden nicht nur zu lesen, sondern auch zu leben. Sich halbherzig damit zu beschäftigen reicht nicht aus: Es muss verinnerlicht und täglich ausgeübt werden.

Nur so hält das Buch das Versprechen des Autors. Wie Klaus Bernhardt sagt, müssen Menschen nicht erst gesund werden, um ihre Träume zu leben. Sie müssen ihre Träume leben, um gesund zu werden.

Quelle der Autorenbilder:
Screenshot, entnommen aus: panikattacken-loswerden.de/
Screenshot, entnommen aus: institut-moderne-psychotherapie.de/

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